Brett-Aufbau
Ein Bodyboard sieht von außen einfach aus, ist im Inneren aber präzise konstruiert. Sechs Bauteile bestimmen das Fahrverhalten.
Deck
Die obere Brett-Seite, auf der der Sportler liegt. Material meist Crosslinked Polyethylen (XPE) oder ein Schaumstoff mit ähnlichem Griff. Das Deck ist weicher als der Kern, dämpft den Brustkorb und gibt Halt.
Bottom (Slick)
Die untere Brett-Seite, mit der das Brett auf dem Wasser gleitet. Aus Surlyn (DuPont) oder HDPE – einem härteren, schnelleren Material als das Deck. Sauber gepflegte Slicks gleiten messbar besser.
Rails
Die seitlichen Brett-Kanten. Sie tragen Channels (Längsrillen), die Wasserablauf und Spurtreue verbessern. Die Rail-Form (boxed, beveled, 60/40, 50/50) bestimmt, wie das Brett auf der Wellenwand »greift«.
Tail
Das Heck. Vier Formen sind verbreitet:
- Crescent Tail — geschnittenes V, gut für Prone-Stil.
- Bat Tail — flügelartig, mehr Lift und Tempo.
- Square Tail — rechteckig, mehr Kontrolle in steilen Wellen.
- Diamond Tail — Mischform, vor allem Drop-Knee.
Stringer
Versteifungsachse im Inneren des Bretts. Material reicht von Kunststoff über Holz bis Carbon. Steife Stringer geben Profibretter Pop und Sprungkraft.
Channels und Concaves
Bottom-Profile, die Wasser kanalisieren und Lift erzeugen. Channels laufen längs, Concaves sind Vertiefungen mittig. Beides beeinflusst Geschwindigkeit und Wendigkeit.
Häufige Fragen
- Welche Tail-Form ist die richtige?
Für Prone und Anfänger Crescent Tail. Für Drop-Knee Diamond. Für schwere Hohlwellen Bat Tail. Square eher klassisch und in Vergessenheit geraten.