Materialien
Das Kernmaterial bestimmt Flex, Gewicht, Haltbarkeit und Preis eines Bodyboards. Drei Materialien dominieren den Markt.
Polyethylen (PE)
Der Klassiker. Weich, flexibel, vergleichsweise schwer. Gut bei kaltem Wasser (Europa), weil das Material bei niedrigen Temperaturen elastisch bleibt. Ideal für Anfänger und Allround-Fahrer.
Polypropylen (PP)
Härter, leichter und schneller als PE. Profis und Wettkampffahrer bevorzugen PP wegen der besseren Sprungeigenschaften. Nachteil: in kaltem Wasser kann PP versteifen und brechen.
Polystyrol (PS)
Sehr leicht, sehr günstig, aber auch weniger haltbar. Häufig in Kinderbrettern und Einstiegs-Boards. PS-Bretter sind oft zugleich Decklage und Kern aus dem selben Schaumstoff.
Vergleich
| Material | Flex | Gewicht | Kaltwasser | Preisrahmen |
|---|---|---|---|---|
| PE | weich | schwer | gut geeignet | günstig–mittel |
| PP | steif | leicht | spröde bei Kälte | mittel–hoch |
| PS | weich | sehr leicht | eingeschränkt | günstig |
Was nehmen für Mitteleuropa?
Wer überwiegend in der Nord-/Ostsee oder im französischen Atlantik (kühles Wasser) fährt, liegt mit PE meist richtig. Wer überwiegend in warmem Wasser unterwegs ist (Mittelmeer, Tropen), kann zu PP greifen.
Häufige Fragen
- Was ist langlebiger – PE oder PP?
In warmem Wasser PP, in kaltem Wasser PE. PP ist generell etwas steifer und hält mechanische Belastung gut aus, kann aber bei Kälte spröde werden.