Reparatur

Kleinere Schäden lassen sich mit wenig Material selbst reparieren. Größere Schäden, vor allem am Stringer, sind eine Sache für die Profi-Werkstatt.

Druckstellen im Deck

Häufigster Defekt. Behebung:

  1. Brett in die Sonne legen (nicht zu lange — Kontrolle alle 10 Minuten).
  2. Die Druckstelle erwärmt sich, der Schaum dehnt sich aus.
  3. Vor dem Abkühlen die Stelle vorsichtig mit der Hand glattstreichen.

Risse im Deck oder Bottom

Mit Reparatur-Tape (Bodyboard-spezifisch, in Surfshops) oder einem geeigneten Klebepatch von außen abkleben. Bei tieferen Rissen den Spalt vorher mit einem Schaum-Filler verschließen. Wichtig: Brett muss trocken sein, sonst hält der Kleber nicht.

Beschädigtes Rail

Das Rail ist die empfindlichste Stelle. Risse oder Abrisse mit einem Reparatursatz aus dem Surfshop füllen — typisch eine Mischung aus Schaum, Kleber und Folie. Aushärtezeit beachten.

Gebrochener Stringer

Ein gebrochener Stringer ist ein größerer Schaden — das Brett verliert deutlich an Sprungkraft. Reparatur durch Aufschneiden des Decks, Stringer-Ersatz und Wiederverkleben ist möglich, aber aufwendig. Hier lohnt oft der Gang in eine spezialisierte Werkstatt.

Wann lohnt sich Reparatur nicht?

Häufige Fragen

Kann ich Risse mit Sekundenkleber beheben?

Nein. Sekundenkleber ist zu hart und zu spröde. Spezielle Bodyboard-Reparatursysteme bleiben flexibel und vertragen Salzwasser.